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Einführung des Weltfrauentages
Sophie Charlott Ebert / Stabsstelle für Gleichstellung und Vielfalt
Foto: Eric Ebert

Frauenrechte sind Menschenrechte

Jahr100Wissen-Interview mit der Leiterin der Stabsstelle für Gleichstellung und Vielfalt, Sophie Charlott Ebert, zur Einführung des Weltfrauentages 1921

Seit 1921 feiern wir den Weltfrauentag, der auch Frauentag, Internationaler Frauentag oder Frauenkampftag genannt wird, immer am 8. März. Warum brauchen wir überhaupt einen Weltfrauentag?

Ebert: Alljährlich ist es wieder soweit – Frauentag – und durch die Medienkanäle rieseln zu diesem besonderen Anlass feministische und weniger feministische Beiträge. Ein Tag, der neben einem leicht gesteigerten Umsatz im Floristik- und Süßwarensektor klassischerweise dazu genutzt wird, um zu reflektieren, wie es um die Gleichberechtigung steht, um sich anschließend im Normalzustand wieder anderen Themen zu widmen.
Warum wir diesen Tag dennoch brauchen? Weil noch nicht alle verstanden haben, dass Gleichstellung und Chancengleichheit kein Zustand sind, den wir erreicht haben. Vielmehr ist es eine Zielsetzung und eine stetige Entwicklungsaufgabe unserer Gesellschaft, an der wir kontinuierlich mitarbeiten müssen. Wir leben in einer Zeit, in der junge Frauen mit einem Selbstverständnis die Freiheiten leben, die unsere Vorgängerinnen hart erkämpfen mussten. Wir nähern uns vielleicht langsam an – an das große Ideal der Gleichstellung, aber die historische Entwicklung der gleichberechtigten Teilhabe zeigt: sie ist nicht stringent. Gezeichnet durch Brüche und Widerstände, im Diskurs verschiedener politischer Strömungen erinnert sie uns daran, dass es noch so viele Themen gibt, die aktuell bearbeitet, Dinge, die verändert und Denkmuster, die durchbrochen werden müssen. Und deswegen sollten wir diesen Tag zum Anstoß nehmen, um vor allem uns selbst zu hinterfragen, dauerhaft über diskriminierende Strukturen nachzudenken, Verbesserungspotenzial zu erkennen und Entwicklung zu fördern. Damit wir anfangen, uns auch im Normalzustand kritisch mit diesen Themen auseinanderzusetzen und verstehen, dass Gleichstellung eine kontinuierliche Querschnittsaufgabe ist, die uns alle betrifft.

Im zweiten Weltkrieg wurden Frauen wieder auf Haushalt und Kinder kriegen reduziert. Erst in den 60er Jahren nahm die Frauenbewegung wieder Fahrt auf. Welche Erfolge konnten in dieser Zeit erreicht werden?


Ebert: Geprägt durch den Kalten Krieg wirkte sich die Spaltung des Landes vor allem auf den Frauentag aus und veränderte diesen massiv. So gab es fortan den Frauentag der DDR, der als Ehrentag von Frauen zelebriert wurde, und den Frauentag der BRD, der erst einmal in Vergessenheit geriet.
In der DDR war der Frauentag zwar kein Feiertag, wurde aber ausgiebig in vielen Familien und aufgrund staatlicher Zuschüsse in jedem Betrieb gefeiert. Ehemänner deckten Frühstückstische, Mitarbeiterinnen bekamen rote Nelken überreicht und wurden zu Kaffeetafeln eingeladen. Die Partei nahm großen Einfluss auf den Frauentag. „Aktivistinnen der sozialistischen Arbeit“ wurden ausgezeichnet, Reden auf ihre herausragenden Leistungen für die Republik gehalten. Die Staats- und Parteiführung, die vornehmlich aus Männern bestand, lud zum „festlichen Beisammensein ins Haus des Zentralkomitees der SED“ ein.
Diese Ausrichtung des Frauentags ist vor allem vor dem Hintergrund der Rollenverteilung in der DDR zu betrachten. Die Politik zielte darauf ab, die Frau in den Arbeitsprozess zu integrieren – nicht etwa aus ideologischen Gründen, vielmehr aus ökonomischer Notwendigkeit. Die Grundlage für die uneingeschränkte Einbeziehung in den Arbeitsprozess und die berufliche Qualifizierung der Frau war in der Verfassung der DDR verankert. Sozialpolitische Maßnahmen wie beispielsweise das Babyjahr, staatliche Hilfen bei der Geburt, Betreuung und Erziehung der Kinder, das flächendeckende und flexible Betreuungssystem, das Frauensonderstudium, u.a. ermöglichten die Vereinbarkeit von Kind und Erwerbstätigkeit. 1988 waren in der DDR im Durchschnitt 90 % der Ehefrauen mit Kindern berufstätig – in der alten Bundesrepublik waren es dagegen nur 41 %. Ab 1972 durften Frauen in Ostdeutschland mit der kostenlosen Wunschkindpille über ihre Familienplanung selbst entscheiden, Schwangerschaftsabbrüche waren straffrei. Im kollektiven Gedächtnis verbleibt hier das Bild der emanzipierten Ostfrau. Politisch ging es in der DDR trotz vieler Vorteile für die Frauen letztlich aber nicht um ihre Emanzipation, sondern um die Lösung wirtschaftlicher, politischer und sozialer Probleme des SED-Staates. Während angepasste Frauen vom System profitierten, wurden unangepasste Frauen verfolgt. Es gab durchaus Frauen, die mit ihrem feministischen Einsatz in dem von Überwachung geprägten System der DDR viel für ihre Freiheit riskiert haben. Bis heute ist darüber zu wenig bekannt, Historiker*innen nach liegt das vor allem an der Art, wie die Geschichte der DDR seit 1989 aufgearbeitet wird. Die Geschichte der Frauen bleibt dabei nahezu unsichtbar.  
Anders gestaltete sich die Lage in der ehemaligen Bundesrepublik. 1949 setzte die sozialdemokratische Abgeordnete Elisabeth Selbert zwar durch, dass Artikel 3 mit der Formulierung »Männer und Frauen sind gleichberechtigt« in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde, die Realität sah jedoch anders aus. Frauen in den alten Bundesländern waren in den 1950er und 60er Jahren alles andere als gleichberechtigt. Durch das Ehe- und Familienrecht wurde der Mann zum alleinigen Herrscher über Frau und Kinder. Misshandlungen galten als Privatsache, uneheliche Kinder als Katastrophe und Frauen benötigten – heute kaum mehr vorstellbar – die Erlaubnis ihrer Ehemänner, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Erst die Proteste von Studierenden der 68er-Bewegung brachten einen Wertewandel in der BRD mit sich und ließen eine neue Frauenbewegung entstehen. Vor allem der Kampf um die Abschaffung des Paragrafen 218, der einen Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellte, stand im Fokus der Forderungen. Frauen kämpften für Selbstbestimmung. In den 1970er Jahren wurde der Paragraf dann mehrfach reformiert, auch das Ehe- und Familienrecht wurden angepasst. 1977 ersetzte das partnerschaftliche Prinzip die Hausfrauenehe. Themen rund um Ehe, Mutterschaft, Sexualität und Missbrauch gerieten durch die Feministinnen in die öffentliche Debatte. Sie gründeten Buchhandlungen, Verlage und Zeitungen, initiierten Ausstellungen und Veranstaltungen, setzten sich für Missbrauchsopfer ein, richteten Frauenhäuser und Notrufnummern für Vergewaltigungsopfer ein. Frauen- und Geschlechterforschung fand ihren Weg an die Universitäten. Erst die Mitglieder der autonomen Frauenbewegung ließen ab den 1980er Jahren auch den Frauentag in der BRD wiederaufleben, um ihre politischen Forderungen zu platzieren.
Eine Synergie der Systeme hat es nie gegeben. Die Unsichtbarkeit auf der einen Seite und der stark sichtbare Kampf um Emanzipation auf der anderen Seite prägen uns bis heute. Viele Auswirkungen der Teilung werden immer wieder sichtbar – nicht nur in Statistiken, auch in politischen Debatten wie beispielsweise in der Diskussion um die Ausrufung des Frauentags als gesetzlichen Feiertag in Berlin. 

Vor 100 Jahren war es das Hauptziel der Frauen, das Wahlrecht durchzusetzen. Wo liegen die Prioritäten heute?

Ebert: Allein, dass es immer noch Diskussionen um das Geschlecht als soziale Konstruktion oder als Naturgesetz gibt, zeigen: Da liegt noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns und die Dimensionen sind dabei sehr vielschichtig. Vor allem stellt sich die Frage, was fangen wir als Gesellschaft mit der neuen Freiheit an, wenn wir irgendwann nicht mehr in binären Geschlechtertöpfen stereotypisiert und eingeengt werden?
19 % beträgt nach aktuellen Zahlen des Statischen Bundesamts die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Deutschland – das sind definitiv 19 % zu viel! Deutschland belegt mit diesem Ergebnis einen der hinteren Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. 71 % des Verdienstunterschieds sind strukturbedingt, also lassen sich u.a. darauf zurückführen, dass Frauen nach wie vor in schlechter bezahlten Berufen arbeiten und seltener Führungspositionen erreichen. Interessant ist dabei auch, dass der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen in Westdeutschland fast dreimal so hoch wie in Ostdeutschland ist.
Problematisch ist, dass der Anteil der Frauen, die in Teilzeit arbeiten, in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat – selbst bei Frauen mit hohem Bildungsstand. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, dass sogar der Ausbau der Kinderbetreuung daran nichts geändert hat. Auch hier ist der Anteil an teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmerinnen in Westdeutschland höher als in Ostdeutschland. Frauen würden gern ihre Arbeitszeit erhöhen, scheitern aber an der Vereinbarkeit im Alltag. Nach wie vor spielt die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit hierbei eine große Rolle. Dies ist gerade jetzt – während der Corona-Pandemie – deutlich spürbar, im Vergleich zu vergangenen Wirtschaftskrisen sind Frauen laut DIW diesmal stärker betroffen. Fragen wie beispielsweise, inwieweit die Arbeit im Home Office auf Dauer parallel mit Familien- und Sorgeaufgaben zumutbar ist, sind dringend zu klären. Investitionen in die Betreuungsinfrastruktur sind notwendig. Berufe im sozialen Sektor und in der Pflege, in denen der Anteil an Frauen sehr hoch ist, müssen aufgewertet werden. Veraltete Rollenbilder sind nachteilig für Frauen. Es ist an der Zeit, politisch eine gleichere Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern zu forcieren. Das Ehegattensplitting sollte abgeschafft werden, es fehlt an Anreizen für eine partnerschaftliche Aufteilung der bezahlten Erwerbs- und unbezahlten Sorgearbeit. Partnermonate beim Elterngeld könnten sukzessive ausgeweitet werden. Elternzeit muss für Väter attraktiver werden. Vor allem die Position von Alleinerziehenden muss gestärkt werden. Teilzeit und schlecht bezahlte Jobs bedeuten vor allem für Frauen auch weniger Rente. Im Durchschnitt erhalten Frauen in Deutschland laut einer OECD-Studie 46 % weniger Rente als Männer. Damit eng verbunden ist die wachsende Bedrohung durch Altersarmut.
Die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen ist ein großes Problem. Hürden, für Frauen, in leitende Positionen zu kommen, müssen abgebaut werden. Selbst der Blick in die Hochschulen zeigt, dass, obwohl genauso viele Frauen wie Männer ihr Studium erfolgreich abschließen, weniger als ein Viertel der Professuren in Deutschland mit Frauen besetzt sind. Es geht hierbei auch um die gleichberechtigte Teilhabe an wichtigen gesellschaftlichen Prozessen und Entscheidungen. Die paritätische Repräsentanz von Frauen in Gremien und in der Politik muss daher sichergestellt werden. Gesetzliche Geschlechterquoten sind dabei ein Lösungsweg. Reformen für Wahl- und Unternehmensrecht scheinen dennoch notwendig – freiwillig schaffen es die Akteur*innen scheinbar nicht, die entsprechende Beteiligung sicherzustellen. Statt bloße Kritik an ebendiesem Lösungsweg sind Ideen, die das gleiche Ergebnis erzielen, gefragt.
Staatliche Ressourcen müssen geschlechtergerecht verteilt werden, dazu gehört auch die Budgets systematisch hinsichtlich der Effekte für die Geschlechter zu analysieren.
Auch nach 100 Jahren Emanzipation ist Zurückhaltung nicht mehr angebracht, sensible Themen – die viel zu lange totgeschwiegen wurden – wie Sexualisierte Gewalt müssen sichtbarer werden. Diskriminierungen – wie Frauenhass, Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit – behindern unser gesellschaftliches Vorankommen. Unterschiedlichkeiten sollten wir als Chance begreifen.

International gibt es 24 Länder, die den Weltfrauentag zum gesetzlichen Feiertag erklärt haben. Darunter befindet sich kein europäisches Land. Die einzige Ehrenrettung ist Berlin, welches sich als einzelnes Bundesland dem angeschlossen hat. Ist Europa doch nicht so fortschrittlich?

Ebert: Wer den Prozess und die kontroverse Debatte rund um den Frauentag als gesetzlichen Feiertag in Berlin verfolgt hat, hat sicherlich auch bemerkt, dass Berlin nicht unbedingt die Ehrenrettung übernehmen kann. Im Vergleich zu anderen Bundesländern fehlte der Stadt schlichtweg ein Feiertag. Es weckt ein bisschen den Anschein einer Verlegenheitslösung – solange es Politiker gibt, die öffentlich die Meinung vertreten, der Frauentag sei ein Tag in sozialistischer Tradition mit dem die Mehrheit der Bürger*innen nichts anfangen kann. Doch liegt es nicht an uns selbst diesen Tag zu nutzen? So bietet er doch vor allem die Chance, sich mit wichtigen Geschlechterfragen auseinanderzusetzen und politische Forderungen zu stellen. In 2020 waren am Frauentag tausende Menschen in Berlin für Frauenrechte auf der Straße. Doch was spricht für die Fortschrittlichkeit Europas?
Den größten Fehler, den wir jetzt begehen können, ist, uns auszuruhen! Allein die vielen Problemstellungen sind ein Beleg dafür, dass Gleichstellung in Europa irgendwo zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegt. Blicken wir noch ein Stückchen über den deutschen Tellerrand in ärmere Länder Europas wie Rumänien und Bulgarien, wo Armut junge Frauen in die Prostitution zwingt, stellen wir fest, dass es wohl wenig fortschrittlich ist, wenn sie ohne Papiere ihren Zuhältern komplett ausgeliefert in Deutschland landen – in einem System, das dies zulässt. Oder richten wir unseren Blick kurz nach Polen mit seinem fast vollständigen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Selbstbestimmung und Verantwortung sind fundamentale Menschenrechte. Diese Dinge passieren direkt vor unserer Haustür. Auch in Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche noch immer nicht straffrei, solange ärztliche Informationen über einen Schwangerschaftsabbruch als „Werbung“ strafrechtlich verfolgt werden können – als handle es sich um Anstiftung und nicht um medizinische Grundversorgung. Natürlich ist es abhängig davon, an welchen Maßstäben wir unseren europäischen Fortschritt in der Gleichstellung messen, doch eines wird mehr als klar – wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen.

Unter den Frauen, die sich im 20. Jahrhundert entscheidend für die Gleichstellung eingesetzt haben, ist auch die Wuppertalerin Alice Schwarzer. Was empfinden Sie als deren stärkste Leistung?

Ebert: Unabhängig davon, welche Ansichten Alice Schwarzer vertritt, finde ich es beeindruckend, wie sie immer wieder wichtige Themen in die öffentliche Debatte eingebracht hat. Prägnantestes historisches Beispiel ist für mich die berühmte Protestaktion gegen den Paragrafen 218. Schwarzer initiierte die am 6.6.1971 veröffentlichte Titelstory „Ich habe abgetrieben – und fordere das Recht dazu für alle Frauen“ im Stern. Der provokante Artikel enthielt Selbstbezichtigungen von 374 Frauen. Mit der Forderung „Mein Bauch gehört mir“ kämpften anschließend tausende Frauen für ihre Selbstbestimmung. Die kontroverse gesellschaftliche Debatte endete in einer Kompromisslösung Mitte der 1970er Jahre. Doch die Aktion gilt als Initialzündung der Frauenbewegung und ebnete den Weg zur Selbstbestimmung in der Bundesrepublik.

Was sind für Sie die wesentlichen Errungenschaften der Gleichstellung der letzten 100 Jahre?

Ebert: Diese Frage muss erst einmal unbeantwortet bleiben, denn die Errungenschaften der letzten 100 Jahre beschränken sich nicht auf einzelne Ereignisse. Allein der kurze historische Abriss der unterschiedlichen Frauentagstraditionen und die damit aufgezeigten Rollenbilder in der DDR und der alten Bundesrepublik haben gezeigt, dass auf dem Weg zur Selbstbestimmung der Frau schon einiges erreicht wurde. Die vielen Kritikpunkte weisen aber auch darauf hin, dass wir uns an Chancengleichheit und eine wirkliche Gleichstellung bisher nur annähern. Manchmal scheint es ermüdend, sich immer wieder Problemen widmen zu müssen. Auch bin ich davon überzeugt, dass jede Frau – in welcher Form auch immer – Berührungspunkte zu den angesprochenen Themen hat. Die Einflüsse und Hintergründe sind dabei so divers wie wir Menschen selbst. Gesellschaftliche Veränderung beginnt bei uns – es ist unser aller Aufgabe, Verantwortung für diese Themen zu übernehmen. Frauenrechte sind Menschenrechte. Es darf nicht nur bei einem Tag bleiben. Positive Entwicklungen in der Gleichstellung müssen tagtäglich zielbewusst vorangetrieben werden – und so lange dies noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, ist es wichtig, dass wir Tage wie den Frauentag nutzen, um an diese Aufgabe zu erinnern.
Gleichstellung ist nicht nur etwas für Frauen – sie ist ein Wert an sich, so wie Freiheit.

Uwe Blass (Geschräch vom 05.02.2021)


Sophie Charlott Ebert ist Leiterin der Stabsstelle für Gleichstellung und Vielfalt an der Bergischen Universität.